[Praxistest] Ärmeldecke im Selbstversuch

Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich ein Produkt getestet. Es ist nicht etwa Make-Up oder ein Kochtopf. Nein, es ist: eine Ärmeldecke. Also etwas, was jedem Büchermenschen im Winter der beste Freund sein müsste. Denn wenn es kalt wird, und der Büchermensch lesen möchte, frieren ihm die Arme und Hände. Diese Decke hat jedoch, wie der Name bereits erahnen lässt, Ärmel. So bleibt einem also warm und man kann – trotzdem – eine Tasse Tee oder ein Buch in der Hand halten.

Meine wunderschöne rote Decke stammt von get.digital.de. Auf der Homepage ist das Produkt bereits sehr gut bebildert und ausführlich beschrieben. Erwähnenswert finde ich, dass es die Ärmeldecke in drei Versionen gibt:
* Die Deluxe Version ist extra-groß, nämlich 1,50×2,45m und besteht aus besonders kuscheligem Stoff. Ideal für große Menschen und große Frostbeulen.
* Die Normale Version ist 1,5×2,13m groß. Ihr Material ist etwas dünner und weniger plüschig.
* Die Lite Version ist mit 1,40×1,80m von handlicherem Format, aber trotzdem noch groß genug, um den Durchschnittsmenschen zu zudecken. Ihr Material ist ebenfalls etwas dünner und weniger plüschig.

Im Brustbereich der Decke ist eine Tasche eingenäht, die Platz für Handy, Stift, Taschentücher, Brille oder ein kleines Lieblingskuscheltier bietet. Meiner Meinung nach braucht es die Tasche nicht, da ich meine Sachen auch neben mir ablegen kann. Ich muss sie nicht in einer Brusttasche aufbewahren, sie stört allerdings auch nicht. Vielleicht wird mir die Tasche eines Tages aber doch von Nutzen sein? Vielleicht auf einer langen Reise im Zug? Da ist eine solche Tasche bestimmt sehr praktisch.

Auch der Preis der Decke ist meiner Meinung nach akzeptabel.

Eine andere Firma bietet eine ähnliche Decke aus gleichem Material an. Diese hatte ich auch schon in den Händen. Ihr Preis: 139 Euro. Das ist doch ein spürbarer Unterschied.

Leider können auch die schönsten Produkte kleine Macken haben. Diese Decke hat zwei: Sie fusselt trotz mehrmaligem Waschen und lädt sich extrem schnell elektrisch auf, was manchmal zu schmerzhaften Blitzattacken führt. Beides ist dem Umstand geschuldet, dass sie aus 100% Polyester besteht.

Trotz dieser Störfaktörchen bin ich von der kuscheligen Ärmeldecke überzeugt und freue mich auf die kalten Abende in ihrer Gesellschaft!

get.digital.de hat eine Geschenkeseite. Wer zu Weihnachten noch schnell etwas für seine Liebsten sucht, wird hier vielleicht fündig werden.

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14 Antworten auf [Praxistest] Ärmeldecke im Selbstversuch

  1. hey, was liest du da für ein buch auf dem foto? ist es etwa “die villa am rande der zeit” von petrovic?! schleiche schon eine kleine ewigkeit um das buch herum … :)

    so eine decke wünsche ich mir schon lange und 39 euro kann man wirklich verkraften, oder?

    LG, monika

  2. Bibliophilin sagt:

    Ja, liebe Monika. Es ist das Buch von Petrovic. Das schöne Buch. Das wunderbare Buch. Das tolle Buch!

    Falls Du ein “kleiner” Mensch bist, kannst Du auch eine kleinere Version kaufen. Sie ist dann biliger…

  3. Anette sagt:

    Die elektrische Aufladung ist wirklich extrem bei der Decke.

    Mittlerweile hat sich bei uns noch ein Pluspunkt herauskristallisiert (zumindest in der Augen einer zweibeinigen Mitbewohnerin): unsere Katze Piper ist total verliebt in die Decke, die Decke kann sogar auf dem Tisch liegen und schwupps… liegt die Katze obendrauf :)

  4. na dann … habe meine couchlektüre für die zeit zwischen den jahren gefunden. danke!

  5. Sabine sagt:

    Haben will *lach* Das fiel mir sofort ein! Da kann ich mich schön einmuckeln, lesen und wenn eine Mieze kommt muss ich nicht einen Arm ganz aus der Decke ziehen…. Perfekt!

  6. Tanja sagt:

    Als ich dein Foto betrachtete, rieb ich mir die Augen wegen dem riesigen Bücherregal auf dem sich deine Bücher stapeln und jede noch so kleine Lücke füllen *staun*

    Die Decke sieht wirklich kuschelig warm aus!
    Viele liebe Grüße :)

  7. Bibliophilin sagt:

    Ja, ich gebe zu – ich habe extrem viele Bücher. Das was Ihr auf dem Bild seht, ist ein kleiner Teil davon… Und alle Regale sind bis zu der Decke gefüllt. Und ich habe auch einige Bücher auf dem Boden gestapelt… Ich kann mich so schlecht von Büchern trennen.

  8. konrad sagt:

    Bin ich der Einzige, der denkt, dass 40 EUro (ich bin groß, ich brauch die größte Decke ;)) ziemlich viel sind? Vorallem für eine, die sich elektrisch aufläd? Da schneidere ich mir lieber selbst eine, aus einer Decke die ich bereits habe. ;)

  9. Ailis sagt:

    Wie mein Mann dir auf Facebook ja schon verraten hat, habe ich auch so eine Ärmeldecke, allerdings war die nicht so teuer – glaube ich zumindest, war ja ein Geschenk. *g* Meine lädt sich auch auf, aber das macht meine teurere Sofadecke auch, ich glaube, so ganz bleibt das nicht aus.

  10. nantik sagt:

    *neidisch guck* Haben will! *grabsch*

  11. Ada Mitsou sagt:

    Das sieht praktisch aus, aber ich glaube, ich brauche sowas nicht, zumal ich in meinem Gemütlichkeitswahn eigentlich schon viel zu viele Decken angehäuft habe. Und wenn ich doch mal das Verlangen nach Ärmeln hab, ziehe ich einfach meinen Flauschbademantel andersrum an ;)

  12. Friederike sagt:

    Also ich kategorisiere sowas als “unkompatibles” Objekt und sortiere es damit gleich in die Schublade “brauche ich nicht”. So eine Polyesterdecke ist doch viel zu warm auf Dauer. Außerdem finde ich, die sieht auf dem Foto wie ein großer Bademantel aus. Der tut es genausogut und erfüllt auch noch andere, gute Zwecke .. und Taschen hat er oft auch :)

  13. Bibliophilin sagt:

    @ Friederike: leider habe ich keinen Bademantel. Und meine Wohnung ist auch im Sommer manchmal kalt. Ich bin deswegen mit der Decke zufrieden :-)

  14. Andreas sagt:

    Huhu,

    ich bin auch super zufrieden mit der Ärmeldecke. Alleine das die Arme frei sind, ist der Kauf schon wert.

    Viele Grüße
    Andreas

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